I am sailing stormy waters
Über Auffahrt waren Patricia, Chrigel und ich ein bisschen auf Segeltörn. Mit meiner heissen Renngeiss Natascha ][ wollten wird grundsätzlich einmal um den Bodensee und zurück, Handtuch hatten alle 3 dabei. Bei grob geschätzten 3 Beauford Westwind sind wir am Mittwoch aus Romanshorn raus in Richtung Freiheit/Nord-Osten/Deutschland. Kurz vor Langenargen durchzuckte ein Ruck unseren Kahn und mit Schadenfreude amüsierten wir uns über das eben überfahrene Ruderblatt. Was muss das für eine arme Sau sein, hier draussen das Ruder zu verlieren. Unseres konnte es schliesslich nicht sein, da a) erst letzte Saison revidiert (nachdem es abgebrochen war) und b) wir keinerlei Schäden ausmachen konnten. Also mit viel Wind von Langenargen richtung Lindau. Die sporadisch aufgetretenen Navigationsprobleme schoben wir auf den starken Wellengang und Chrigels Alkoholkonsum…
In Lidau angekommen stand das Nana auf dem Besuchprogramm. Und da blieb es auch stehen, so begeistert waren wir. Am nächsten Morgen dann der “Schock“: Da war ja gar nicht mehr so viel Ruder am Blatt wie gedacht! Also macht der Chrigel einfach ein Neues. Bilder und eine erweiterte Bauanleitung gibts dann wohl im Lauf des Tages bei ihm…
Beim Antesten des neuen Ruders dann der nächste Spass von Natascha: Das Staubsaugen des Decks von den Hobelspähnen hat die Batterie geleert… Aber als alte Gummi- Seebären haben wir unser Schiff ja auch unter Segel im Griff. Ausser im Hafen Friedrichshafen: Hafen A: Nur unter Motor erlaubt. Hafen B: Spiralförmig gebaute Hafeneinfahrt. Super. Also stark abfallen und Segel setzen Richtung Arbon, Mimi und Wolf engagieren…
Wenn si rauche, sind si riif.
Chunnt übrigens vo de Allschwilposse ihrem Song “Sexy Wädli Baby”…
